Quer durch Berlin 2016

Zur 87. Auflage dieser traditionsreichen Regatta auf der Innenstadtspree  kamen Ruderer aus Dänemark, Polen, Schweiz und aus ganz Deutschland. Der Teilnehmerfeld mit 160 Vierern und Achtern erstreckte sich vom Anfänger über erfahrene Masterruderer bis zum ehemaligem Olympiasieger. Und auch aus Schmöckwitz beteiligten sich insgesamt 13 Sportler – Gabi, Dieter, Sveni und Shorty unterstützten die Regatta in der Organisation / Durchführung.

Der Start erfolgte an der Charlottenburger Schleuse im 30 sec Abstand zwischen den Booten. Die Strecke führte am Charlottenburger Schloss und Schloss Bellevue vorbei auf der Spree flussaufwärts bis zum Kanzleramt.

Im Master C-Gig-4+ starteten Micha, Matthias, Hartmut und Babsi in Renngemeinschaft mit Pirna über die 7000 m lange Strecke. Das wochenlange Training und das kräftezehrende Rennen wurden aber nicht belohnt. Aufgrund eines Meldefehlers wurden wir disqualifiziert. Schade!

Im offenen C-Gig-4x+ starteten Sorven, Corvin, Ron, ich und Stf. Isa zum ersten Mal bei Quer durch Berlin. Damit erfüllte sich für mich ein langer Wunsch, da ich die Regatta bisher nur als Zuschauer erlebt habe. Nach einem zügigen Start versuchten wir schnell in unseren Streckenschlag und einen guten Rhythmus für die lange Strecke zu finden. Nach etwa 2000 m konnten wir ein vorausfahrendes Boot überholen und hatten die nächsten beiden Boote im Visier. Die Kurven der Spree machten ein Überholen nun nicht mehr so einfach, sodass unsere Steuerfrau viel Mühe hatte uns auf Ideallinie zu halten. Doch auf der nächsten Geraden konnten wir erfolgreich die Überholung durchführen. Kurz vor der Zielgeraden gelang es uns sogar noch, einen weiteren Vierer zu überholen.

Erschöpft und zufrieden warteten wir im Zielbereich, bis wir unser Boot aus dem Wasser heben konnten. Nun begann das Warten auf die Siegerehrung und Bekanntgabe des Ergebnisses. Doch das Warten lohnte sich – wir wurden mit einer Zeit von 29:38 als Sieger in unserem Rennen (11 Boote) aufgerufen.

Tolle Strecke, toller Erfolg – wir kommen wieder!

Mit rudersportlichen Grüßen
Tobias Wittenbecher